Neuigkeiten aus den Zielgebieten

Nicaragua ist wieder eine Reise wert

Die Lage im mittelamerikanischen Nicaragua hat sich in den letzten Wochen beruhigt. Regierungskräfte haben wieder die Kontrolle über Städte und Stadtviertel übernommen, in denen die Opposition besonders viele Anhänger mobilisieren konnte. Neue Demonstrationen von Regierungsgegnern werden zumeist frühzeitig durch Einsatz der Sicherheitskräfte unterbunden.

Die Protestwelle hat sich im April 2018 an einer von der Regierung geplanten Rentenreform entzündet. Trotz Rücknahme der Reform sind die Proteste in den darauf folgenden Wochen weitergegangen. Sie richten sich direkt gegen Präsident Ortega und den autokratischen Regierungsstil seiner regierenden Sandinisten. Bei schweren Auseinandersetzungen, vor allem in einigen Stadtvierteln der Hauptstadt Managua, aber auch in Leon, Granada und Massaya sind seit April zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

In Reaktion auf die aktuelle Beruhigung der Lage haben die auswärtigen Ämter Deutschlands und der Schweiz die Sicherheitshinweis zu Nicaragua entschärft. Es fordert zwar bei Nicaraguareisen zu erhöhter Vorsicht auf, rät aber nicht mehr von Reisen ab.

Hotels und Restaurants öffnen nach und nach wieder und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten können besucht werden. Wir bieten daher für 2019 wieder Reisen nach Nicaragua an, beobachten die Entwicklung der innenpolitischen Lage aber weiterhin sehr aufmerksam und ergreifen – in Zusammenarbeit mit unserer langjährigen, lokalen Partneragentur vor Ort - bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.

In den letzten Jahren hatten wir immer mehr Kunden, die das noch wenig bekannte Nicaragua besuchten. Die „Nicos“ freuen sich über die Touristen, von denen es dort – vor allem jetzt – noch recht wenige gibt. Oft wird Nicaragua als das „Costa Rica von vor 20 Jahren“ bezeichnet. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen ein Blick auf unser Nicaragua-Programm und freuen uns auf Ihre Anfrage.

Unsere Partneragenur in Costa Rica erhält erneut höchste Auszeichnung für nachhaltigen Tourismus

Nach 2 Jahren harter und zielgerichteter Arbeit wurde unserem Partner nun vom costaricanischen Tourismusinstitut ICT erneut das Zertifikat für nachhaltigen Tourismus in Costa Rica überreicht. Dank des fortlaufenden Engagements in Sachen Nachhaltigkeit erreichten sie 5 von 5 CST-Blättern, die bestmögliche Bewertung.

Doch was hat es mit den CST-Blättern auf sich?
CST ist spanisch für Certificado para la Sostenibilidad Turística, was auf deutsch Zertifikat für touristische Nachhaltigkeit bedeutet. Es ist ein Programm des ICT, entworfen, um Firmen im Tourismussektor gemäß dem Grad, zu welchem ihre Betriebsabläufe einem nachhaltigen Modell gleichen, zu kategorisieren und zu differenzieren. Als Nachhaltigkeit wird hier der Umgang mit natürlichen, kulturellen und sozialen Ressourcen angesehen. Dieser Umgang wird im physisch-biologischen Umfeld, im Umfeld des Dienstleistungsmanagements, im Bereich der Kunden und im sozioökonomischen Umfeld betrachtet. Die Bewertung erfolgt in einer fünfstufigen Skala, dargestellt als Blätter (vgl. turismo-sostenible.co.cr).

Was will die Agentur noch alles erreichen?
Das Niveau an Nachhaltigkeit will sie nicht nur halten, sondern weiter steigern. Die Agentur feilt, unter Einbindung des Personals, ständig daran, noch nachhaltiger zu werden. Als nächstes großes Ziel wird angestrebt, als Unternehmen CO2-neutral zu werden.

Weltjungendtag in Panama 22.01.-27.01.2019

Die Weltjugendtage sind internationale Jugendtreffen der römisch-katholischen Kirche. Neben dem Papst werden hunderttausende Pilger vor allem in Panama Stadt aber auch im ganzen Land erwartet.

Die genauen Daten des WJT sind 22.-27.01.2019, aber es sind auch diverse Vor- und Nachprogramme geplant, sodass es voraussichtlich von etwa Mitte bis Ende Januar zu Einschränkungen kommen wird.
Der Verkehr rund um Panama Stadt ist schon an normalen Tagen schwierig. Zum WJT erwarten wir eine noch extreme Verkehrssituation, viele Strassen werden auch gesperrt sein. Ebenso sind die Hotels seit Monaten oft ausgebucht und die Preise sind zu dieser Zeit um ein Vielfaches gestiegen.
Wir empfehlen daher vom 18.01.-28.01.2019 von Reisen nach Panama abzusehen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte hierzu zur Verfügung.

Chile, Sonnenfinsternisse und längere Saisonzeit in Patagonien

In Chile können, aufgrund seiner „verrückten“ Topografie (es ist das längste Land der Welt), sowohl 2019, 2020 als auch 2021 totale Sonnenfinsternisse beobachtet werden.
Am 02.07.2019 wird dieses besondere Naturschauspiel im Norden bei La Serena den Himmel verdunkeln, am 14.12.2020 weiter südlich, im Seengebiet bei Villarica oder Pucón und am 04.12.2021 in der Antarktis.
Hinsichtlich der hohen Nachfrage empfehlen wir eine möglichst frühzeitige Planung - für 2019 gibt es derzeit nur noch wenige Restplätze auf den speziellen Ausflugsprogrammen. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.

Bis vor kurzem haben viele Lodges und Hotels entlang der Carrertera Austral und in Südpatagonien gegen Ende März Ihre Pforten geschlossen. Da das Wetter oft bis in den April hinein recht stabil bleibt, der dortige Herbst farbenfroh leuchtet und die Nachfrage außerhalb der Hochsaison spürbar zunimmt, haben viele Hotels mittlerweile länger geöffnet. Gerne beraten wir Sie zu Reisen in diese Regionen auch außerhalb der Hochsaison.

Neue Flugverbindungen nach und innerhalb Südamerikas

Neben den seit vielen Jahren bestehenden Übernachtverbindungen nach Buenos Aires und Santiago, bietet die Iberia nun zusätzlich auch Tagesverbindungen in diese südamerikanischen Metropolen an.

Auch die Air France erweitert Ihr Angebot und fliegt nun auch Quito direkt ab Europa an.

Nonstop ab München nach Bogotá geht es neu ab Dezember mit dem Star Alliance Mitglied Avianca.

Innerhalb Südamerikas bauen u.a. die LATAM und Avianca das Streckennetz kontinuierlich aus. So wird z.B. das peruanische Cuzco (Ausgangspunkt zum Besuch von Machu Picchu) mittlerweile auch direkt von Santiago, La Paz, Iquitos oder Trujillo aus angeflogen.

Neue Besuchszeiten Machu Picchu, neue Gondel zur Stätte von Kuelap in Nordperu

Der Besuch der legendären Inkastätte von Machu Picchu ist nur noch halbtags möglich, entweder von 6.00-12.00 Uhr oder von 12.00-17.30 Uhr. Der erste Besuch muss mit einem Guide erfolgen (bei uns immer inklusive), ein möglicher zweiter Besuch (so wie bei unserer Reise Peru Intensiv vorgesehen) ist individuell möglich.

Das „Gegenstück“ von Machu Picchu in Nordperu, die Zitadelle von Kuelap, kann seit März 2017 mit einer Seilbahn, der ersten des Landes, erreicht werden. Die Fahrt in den modernen Panorama-Kabinen erspart einen längeren Fußmarsch und bietet tolle Blicke auf die umliegende Bergwelt.

Noch ist Nordperu fast ein Geheimtipp, es wird aber immer regelmäßiger nachgefragt. Bei Interesse empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere Reise Peru Intensiv (Süd- und Nordperu) oder die Auto/Hotel-Tour Selbstfahrerreise Nordperu.

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