Salar- und Wüstenlandschaft in Chile

Nordchile und Argentinien Overland

Mietwagen-Reise durch Chile und Argentinien

Während dieser Mietwagenreise entdecken Sie den imposanten aber noch wenig besuchten Norden Chiles und Argentiniens. Vulkane, Wüsten, Salzseen, bizarre Bergmassive aber auch Weinanbaugebiete und schön gelegene Metropolen begleiten Sie auf dieser Reise, die Sie flexibel verkürzen oder verlängern können.

Nordchile und Argentinien Overland  

Mietwagen-Reise durch Chile und Argentinien
Preis pro Person ab € 2.444,- / CHF 2.688,- (zzgl. Flug ab Europa)
26 Tage ab/bis Santiago (mit Verlängerungen bis 30 Tagen)


Inklusive Santana-Flexibilität

  • Reisebeginn täglich möglich
  • Zwei Hotelkategorien zur Auswahl
  • Reise auch mit Flügen buchbar
  • Rutenauswahl und Verlängerungen

Höhepunkte

  • Länderkombination mit Mietwagen
  • Atacama-Wüste
  • Überquerung hoher Andenpässe
  • Naturparks und Bergwelten
  • Weinanbaugebiete

Empfohlene Verlängerungen

  • San Antonio de los Cobres
  • Die Puna bei El Penón
  • Barreal und Uspallata
  • Valparaiso und Weingut Chile

Nordchile und Argentinien Overland

Diese Selbstfahrertour durch den Norden Chiles und Argentiniens führt Sie zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Region. Auf der chilenischen Seite haben Sie am Anfang Zeit Valparaiso an der Pazifikküste in Ruhe kennen zu lernen. Mit dem Auto geht es anschließend weiter in wenig bekannte aber landschaftlich wunderschöne Regionen wie das Elqui-Tal und die Nationalparks Tres Cruzes und Pan de Azúcar. Entlang der Küste fahren Sie dann via Antofagasta in die Atacama-Wüste und haben dort Zeit, bei Ausflügen alle Höhepunkte dieser unvergleichlichen Wüste zu entdecken.

Von hier erfolgt die erste Andenüberquerung über den 4.400m hohen Paso Jama und durch die einsamen Weiten der Salzseen nach Argentinien. Durch weitgehend unbekannte, in den faszinierendsten Farben leuchtende Mondlandschaften führt die Route am Ostabhang der Anden Richtung Süden und erreicht schließlich in Mendoza eine der bekanntesten Weinanbauregionen Südamerikas. Eine neuerliche Andenüberquerung vorbei am Aconcagua, dem höchsten Berg Südamerikas, bringt Sie zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Reise nach Santiago de Chile.

Sicher ist diese Auto-Hotel Reise eine der besten Möglichkeiten, Land und Leute intensiv kennen zu lernen. Teilen Sie sich Ihre Zeit selbst ein und besichtigen Sie die vielen Höhepunkte dieser Reise in einem eigenen Rhythmus. So lassen sich die herrlichen Landschaften gemütlich erwandern und die Gastfreundschaft der Einwohner ausgiebig genießen. Ebenso genussvoll sind die geplanten Übernachtungen in den Weinhotels in Cafayate und Mendoza, die wir Ihnen in der Hotelkategorie „Superior“ anbieten.

Für Freunde von spektakulären Berglandschaften und Hochebenen, lohnen die angebotenen Verlängerungen nach San Antonio de los Cobres (fast auf 4.000m hoch gelegen) oder in die faszinierende aber noch wenig besuchte argentinische Hochebene Argentiniens, die „Puna“ nach El Penón (auf etwa 3.400m Höhe gelegen). Wer große Städte vermeiden möchte oder Mendoza schon kennt, sollte sich unsere Alternativroute Barreal und Uspallata ansehen – eine lohnende Fahrt inklusive vieler Panoramablicke auf den höchsten Teil der Anden.

Allen die keine 4 Wochen Zeit für diese Reise einplanen können, empfehlen wir die kürzere Version. Bei dieser 17-tägigen Tour (plus ggf. die erwähnten Verlängerungen) entfällt die Überlandfahrt zwischen Santiago/Valparaiso und der Atacama-Wüste.

Den Preis dieser Variante finden Sie im Preisteil, den genauen Reiseverlauf senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

Reiseverlauf

  • 01.Tag: Ankunft in Santiago – Valparaiso (Pazifikküste)   

    Sie werden am Flughafen erwartet und zu Ihrem Hotel nach Valparaiso (etwa 1,5 Stunden Fahrzeit) am Pazifik gebracht. Je nach Ankunftszeit steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung. Die größte Hafenstadt Chiles mit etwa 300.000 Einwohnern, hat eine künstlich aufgeschüttete Unterstadt ist durch eine Vielzahl malerischer museumsreifer Schrägaufzüge mit der auf 17 Hügeln errichteten Oberstadt verbunden.

    Hinweis/Tipp: Allen die „nur“ etwa 3 Wochen Zeit für diese schöne Reise einplanen können, empfehlen wir unsere verkürzte Version wie folgt:

    01.-02.Tag: Ankunft in Santiago und Übernachtung
    02.-17.Tag: Flug in den Norden Chiles nach Calama. Dort Übernahme des Mietautos und Rundreise gemäß nachfolgendem Programm Tage 11 bis 26.

    Bei dieser 17-tägigen Version (plus ggf. die erwähnten Verlängerungen) entfällt die Überlandfahrt zwischen Santiago/Valparaiso und der Atacama-Wüste.
    Den Preis dieser Variante finden Sie im Preisteil, den genauen Reiseverlauf senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.

  • 02.Tag: Valparaiso   

    Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung in dieser ungewöhnlichen Stadt mit ihrem Mix aus Geschichte und Moderne. Der historische Stadtkern gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Bummeln Sie durch die Strassen oder zum Pazifik, lohnenswert ist auch der Besuch des Museums La Sebastiana (montags geschlossen) oder ein Besuch des nur wenigen Kilometer entfernten Viña del Mar, einem der mondänsten Badeorte Südamerikas. Die Gartenstadt, wie Viña aufgrund der vielen Parks und Grünanlagen bezeichnet wird, stellt den völligen Kontrast zum benachbarten Valparaiso dar. Während dort Verfall und liebenswertes Chaos herrschen, ist Viña sehr sauber und aufgeräumt und verfügt über hervorragende touristische Infrastruktur.

    Hinweise/Tipps: Gerne buchen wir Ihnen auch eine geführte Stadtbesichtigung in Valparaiso. Sofern Sie heute einen Ausflug entlang der Küste z.B. zum Museum Isla Negra von Pablo Neruda machen möchten planen wir Ihren Mietwagen gerne auch einen Tag früher ein.

    Bitte fragen Sie uns bei Interesse.

  • 03.Tag: Valparaiso – La Serena   

    Nach dem Frühstück Übernahme Ihres Mietwagens bequem im Hotel. Anschließend beginnt Ihre Reise auf der berühmten Panamericana in Richtung Norden. Auf dem Weg zu Ihrem Etappenziel La Serena haben Sie die Möglichkeit den Nationalpark Fray Jorge mit seinen Nebelwäldern zu besuchen (Montag-Mittwoch geschlossen). Kurz vor La Serena lohnt auch noch ein Stopp in der Stadt Coquimbo mit seiner monumentalen 92m hohen Kreuz-Statue, die von überall sichtbar ist. Am Nachmittag erreichen Sie La Serena, wo sie einmal übernachten.

    Fahrstrecke: ca. 430 km, Teerstraße

  • 04.Tag: La Serena – Vicuna, Elqui Tal   

    Da Ihre heutige Strecke relativ kurz ist haben Sie vormittags noch Gelegenheit den Hafen mit seinem Fischmarkt in Coquimbo zu besuchen. Morgens ist hier immer viel los wenn die Fischer mit Ihrem Fang eintreffen. Anschließend fahren Sie ins Elqui Tal in die kleine Stadt Vicuña. Hier lohnt sich der Besuch des Museums Gabriela Mistral. Es werden persönliche Gegenstände und Fotografien der Literatur-Nobelpreisträgerin ausgestellt, die einen ausführlichen Einblick in ihr Leben geben. Am Abend empfehlen wir einen Besuch des Observatoriums Mamalluca. Das Observatorium bietet Touren an und jeder hat die Möglichkeit auch selbst durch das Teleskop zu schauen. Hier im Elqui Tal mit Blick auf den, in dieser Region besonders klaren Nachhimmel, sind Sie „den Sternen ganz nahe“. Die folgenden beiden Nächte verbringen Sie in Vicuna.

    Fahrtstrecke ca. 70 km, Teerstraße

    Hinweis Observatorium Mamalluca: Man muss sich im Voraus zu einer Tour anmelden, dies sollte man schon mit einigen Tagen Vorlauf über die Homepage des Observatoriums machen.

  • 05.Tag: Elqui Tal   

    Tag zur freien Verfügung im schönen Elqui Tal. Fahren Sie bis zur kleinen Stadt Pisco Elqui und lassen Sie sich vom Anbau der Trauben an den Hängen der Berge beeindrucken. Sie haben die Möglichkeit ein kleines Weingut oder eine der örtlichen Pisco Destillerien, wo der berühme Pisco Schnaps produziert wird, bei einer geführten Tour kennen zu lernen und bekommen einen kleinen Einblick in die Herstellung. Selbstverständlich können Sie ihn im Anschluss auch probieren. Lohnenswert sind auch vor Ort angebotene Mountainbike- oder Reittouren in der beeindruckenden Umgebung.

  • 06.Tag: Vicuna – Copiapó   

    Heute steht eine lange Etappe auf dem Programm. Sie fahren zurück nach La Serena und von dort weiter auf der Panamericana in nördlicher Richtung durch „das Land der 10.000 Minen“. Die Strecke führt über Vallenar bis nach Copiapo, wo Sie wiederum zweimal übernachten.

    Fahrtstrecke: ca. 400 km, Teerstraße

  • 07.Tag: Copiapó, Ausflug NP Tres Cruces   

    Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Besichtigen Sie die Minenstadt Copiapó mit der schönen Plaza und einer der ältesten Lokomotiven Südamerikas, der “Locomotora Copiapó”.
    Im August 2010 ereignete sich in der Nähe von Copiapó das tragische Grubenunglück wo glücklicherweise alle 33 Bergmänner gerettet wurden. In der Umgebung werden heute noch Kupfer und Eisen abgebaut. Ebenfalls lohnend ist ein Ausflug in den Nationalpark Tres Cruces. Sie fahren früh morgens in östlicher Richtung hoch in die Anden teilweise mit spektakulären Blicken auf den höchsten Vulkan der Erde und die zweithöchste Erhebung Südamerikas, dem Ojos del Salado. Das Ziel ist der noch wenig bekannte Nationalpark Tres Cruces kurz vor der argentinischen Grenze. Auf ca. 3.700m befinden sich zwei Hochlandlagunen, die von rosa Flamingos besiedelt werden, sowie ein kleiner Salzsee an dessen Rand sich auch ein Aussichtspunkt befindet.

    Fahrstrecke: ca. 400 km, größtenteils Schotterstraße

    Hinweis: Die anstrengende Fahrt in den Tres Cruces Nationalpark führt hauptsächlich über Schotterstassen in großer Höhe. Bitte erkundigen Sie sich vor Abfahrt über den Zustand der Straßen sowie über die Öffnungszeiten des Parks.

  • 08.Tag: Copiapó – Bahiá Inglesa - Chanaral   

    Weiterfahrt auf der Panamericana wieder zurück zum Pazifik bevor es erneut Richtung Norden geht. Machen Sie einen lohnenswerten Stopp in Bahía Inglesa wo Sie die Möglichkeit haben am weißen Strand die Seele baumeln zu lassen und das türkisfarbene Wasser zu genießen. Anschließend fahren Sie weiter bis nach Chanaral, unweit des Nationalpark Pan de Azúcar, gelegen. Hier sind zwei Übernachtungen für Sie eingeplant.

    Fahrstrecke: ca. 170 km, Teerstraße

  • 09.Tag: Chanaral, Ausflug NP Pan de Azúcar   

    Nach dem Frühstück haben Sie Gelegenheit den Nationalpark Pan de Azúcar zu besuchen. Der große Park besticht durch seine Artenvielfalt, so finden sich dort u.a. über 20 Kakteenarten. Aber auch Tierbeobachtungen sind möglich auf der zum Park gehörenden Insel Pan de Azúcar. Vor Ort werden Bootstouren angeboten, die Sie um die Insel herum führen um die dort lebenden Humboldt Pinguine, Pelikane und Robben zu beobachten. Nach dem Besuch geht es wieder zurück nach Chanaral wo Sie nochmals übernachten.

  • 10.Tag: Chanaral - Antofagasta   

    Heute steht nochmals eine längere Etappe auf dem Programm. Sie fahren weiter nordwärts auf der Ruta 5 bis nach Antofagasta, welches nach der Unabhängigkeit zunächst zu Bolivien, seit dem Salpeterkrieg 1879 aber wieder zum chilenischen Staatsgebiet gehört. Auch heute noch bilden der Export von Salpeter (Nitrat) und Kupfer wichtigen Säulen der heimischen Wirtschaft. Unbedingt anschauen sollten Sie sich das etwas außerhalb liegende Wahrzeichen von Antofagasta, das aus der Brandung des Pazifiks aufragende Felsentor „La Portada“. Übernachtung in einem zentralen und am Meer gelegenen Hotel in Antofagasta.

    Fahrtstrecke: ca. 380 km, Teerstraße

  • 11.Tag: Antofagasta – San Pedro de Atacama   

    Weiterfahrt ins Landesinnere über Calama nach San Pedro de Atacama, dem kleinen Hauptort der Atacama-Wüste. Die Straße ist von vielen verlassenen Salpeterminen gesäumt. Unterwegs haben Sie Gelegenheit sich die Geisterstadt Chacabuco mit seiner traurigen Geschichte zu besichtigen. In San Pedro de Atacama verbringen Sie die kommenden drei Nächte.

    Fahrstrecke: ca. 310 km, Teerstraße

  • 12. und 13.Tag: Atacama-Wüste   

    Nutzen Sie diese Tage für Ausflüge in die spektakulären Landschaftsformen der trockensten Wüste der Welt am Fuße der in dieser Region bis zu 6.000 m hohen Andenkette.
    Empfehlenswert sind vor allem folgende Ausflüge/Besichtigungen:

    • das archäologische Museum in San Pedro und die Wüstendörfer ChiuChiu und Caspana
    • die Inkastätten Pukará de Quitor, Tulor oder Catarpe
    • das spektakuläre Mondtal (am besten zum Sonnenuntergang)
    • die vielen Salare und Lagunen, die auf Höhen von bis zu 5.000 m und inmitten einer im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Landschaft liegen
    • die Geysire von ElTatio und die Thermalquellen von Puritama
  • 14.Tag: San Pedro - Purmamarca (Argentinien)   

    Eine gut ausgebaute Straße, die rasch steil ansteigt, führt Sie heute, vorbei am "Bilderbuchvulkan" Licancabur, in östlicher Richtung bis zum 4.400 m hohen Paso Jama, dem Grenzübergang nach Argentinien. Durchgehend auf mittlerweile geteerter Strecke geht es weiter, vorbei an schillernden Gesteinsformationen und kleinen Salzseen über die Puna, der Hochfläche des Altiplano Richtung Huamahuaca-Schlucht. Lohnende Stopps sind der Salar Grande, ein riesiger Salzsee und Susques, ein kleines Andendorf mit wunderschöner Adobe-Kirche. In steilen Kehren geht es von der 4.200m hohen Puna schließlich hinab nach Purmamarca, Ihrem Ziel der folgenden beiden Nächte.

    Fahrstrecke ca. 450 km, Teerstraße

  • 15.Tag: Purmamarca, Ausflug Humahuaca-Schlucht   

    Heute Morgen sollten Sie als erstes dem Cerro de los Siete Colores ("Berg der sieben Farben") einen Besuch abstatten. Das Wahrzeichen von Purmamarca ist eine Wand bunter Felsen hinter dem Dorf, die besonders in der frühen Morgensonne in herrlichem Licht erstrahlt. Anschließend empfiehlt sich die Fahrt durch die Humahuaca-Schlucht mit ihren in allen Spektralfarben leuchtenden Felswänden. En Route lohnen auch der Besuch von Tilcara mit der präinkaischen Festungsanlage und das aus dem Jahre 1691 stammende, mit wunderschönen Malereien geschmückte Kirchlein von Uquia. Der Hauptort der Schlucht, das gänzlich indianisch geprägte Humahuaca, ist ebenfalls einen kurzen Besuch wert.

    Fahrstrecke ca. 150 km, Teerstraße

  • 16.Tag: Purmamarca - Salta   

    Ihr heutiger Weg führt Sie in südlicher Richtung zunächst bis San Salvador de Jujuj, einer geschäftigen Provinzstadt mit nahezu 200.000 Einwohnern. Für die Strecke nach Salta empfehlen wir Ihnen die Weiterfahrt auf der RN9, in diesem Abschnitt "Cornisa" genannt, die mit ihren über 500 Kurven fast beständig am Gebirgsrand entlang und besonders im Mittelteil durch eine grandiose Urwaldlandschaft führt, ein sehr außergewöhnliches Erlebnis in dieser ansonsten eher trockenen und kargen Gegend. Am Nachmittag erreichen Sie Salta. Vielleicht bleibt noch Zeit für einen Bummel über die schöne Plaza dieser kolonialen Kleinstadt.

    Fahrstrecke ca. 180 km, Teerstraße

    Empfohlene Verlängerung: San Antonio de los Cobres
    Gerne empfehlen wir den landschaftlich schönen Abstecher über San Antonio de los Cobres, siehe „Verlängerungen & Ausflüge“.

  • 17.Tag: Salta - Cachi   

    Falls noch Zeit sollten Sie heute Vormittag noch die Seilbahn zum Cerro San Bernando nehmen. Sie werden mit einem wunderschönen Ausblick auf die Stadt belohnt werden. Anschließend fahren Sie zunächst in südlicher Richtung bis ElCarril und zweigen hier Richtung Westen ab. Entlang der bewaldeten Schlucht des Rio Malcante führt die Strecke durch eine immer enger werdende Schlucht und nach jeder Biegung eröffnen sich neue großartige Panoramen auf die in verschiedenen Rot- und Grüntönen leuchtenden Sandsteinwände. In kurzer Zeit windet sich die Straße über die Cuesta del Obispo zum Piedra de MolinoPaß auf knapp 3.500 m Höhe empor. Durch nahezu vegetationslose mondähnliche Landschaft führt die Strecke weiter bis zum Nationalpark Los Cardones, dessen riesige Wälder aus Kandelaberkakteen bis zum Horizont reichen. Bald haben Sie danach Cachi erreicht, ein kleines kolonial geprägtes Dorf in den Anden.

    Fahrstrecke ca. 160 km, größtenteils Schotterstraße

  • 18.Tag: Cachi - Cafayate   

    Sie fahren heute weiter Richtung Süden durch die wunderschöne Landschaft der Calchaqui-Täler. Ein erster lohnender Stopp ist das kleine Andendorf Molinos mit seiner im Cuzco-Stil gebauten Kolonialkirche. Danach wird Ihnen die Strecke durch die grandiose unwirkliche Mondlandschaft der Las Flechas-Schlucht mit ihren bizarren Felsformationen unvergesslich bleiben, bevor Sie den kleinen Weinort Cafayate erreichen.

    Fahrstrecke ca. 170 km, größtenteils Schotterstraße

    Tipp: Falls Sie die zusätzliche Fahrstrecke (ca. 2 Stunden länger) auf kleinen Schotterstraßen nicht scheuen, lohnt sich auf dem Weg nach Cafayate ein Abstecher zur Estancia Colomé, wo Sie mit Blick auf die wunderschöne Umgebung ein gepflegtes Mittagessen einplanen können. Bitte informieren Sie sich in Cachi über die Route und die Straßenverhältnisse.

  • 19.Tag: Cafayate   

    Dieser Tag bleibt zu Ihrer freien Verfügung. Genießen Sie ihn im höchstgelegenen Weinanbaugebiet der Welt. Trinken Sie einen Kaffee an der angenehmen Plaza, machen Sie einen Ausflug auf eines der Weingüter, wo man oft auch gut zu Mittag essen kann oder unternehmen Sie einen lohnenden Ausflug in die spektakulären Schluchten der „Quebrada de las Conchas“. Im Zuge der Erdfaltung ist das Sedimentgestein in einer Weise gebrochen und gekippt worden, sodass eine völlig unwirkliche Landschaft entstanden ist. Planen Sie dort genügend Zeit für Fotostopps und Spaziergänge/Wanderungen mit ein.

  • 20.Tag: Cafayate - Quilmes - Belén   

    Ihr Weg führt Sie weiter Richtung Süden vorbei an der Bodega Etchart, einem der ältesten Weingüter der Region, durch ein gewaltiges Trockenwaldtal bis zur archäologischen Stätte Quilmes. Der Stamm der Quilmes-Indianer konnte von den Spaniern erst nach 35 Jahren Krieg besiegt werden. Heute lebt der Name nur noch als populäre Biersorte weiter. Im weiteren Verlauf erreichen Sie Amaicha del Valle, eine Kleinstadt mit angenehm mildem Klima und bis zu 360 Sonnentagen im Jahr. Hier empfehlen wir auch den Besuch des kleinen aber interessanten geologischen Museums „Pachamama“. Von Amaicha da Valle aus biegen Sie ab auf die R40 und fahren über Santa Maria nach Belén.

    Fahrstrecke ca. 260 km, Teer - und Schotterstraßen

    Empfohlene Verlängerung: Die Puna bei El Penón
    Für alle die einen Abstecher in die landschaftlich spektakuläre Puna unternehmen möchten, empfehlen wir eine Verlängerung im kleinen Ort El Penón, siehe „Verlängerungen & Ausflüge“.

  • 21.Tag: Belén - Shincal - Villa Union   

    Nach einer kurzen Fahrt auf der R40 erreichen Sie heute in der Nähe von Londres, die größte Inca-Stätte Argentiniens, das mystische “El Shincal“. Die Anlage, die seit 1991 restauriert wird, lohnt vor allem auch wegen seiner eindrucksvollen Lage einen Besuch. Danach setzen Sie Ihre Reise über den Ort Famatina und das Weinanbaugebiet „Patero“ fort. Am Nachmittag erreichen Sie Chilecito und die Miranda George, eine kurvige Bergstrecke mit tollen Ausblicken auf die imposante Umgebung. Die heutige Übernachtung ist in Villa Union vorgesehen.

    Fahrstrecke ca. 340 km, meist Teerstraße

  • 22.Tag: Villa Union – Naturparks Talampaya und Ischigualasto – El Chiflon   

    Heute sollten Sie früh starten um genügend Zeit für den sehr sehenswerten Naturpark Talampaya und ggf. noch für Ischigualasto (das hiesige „Valle de la Luna“) zu haben.
    Nach dem Frühstück fahren Sie zur Talampaya-Schlucht. Das mehr als 30 km lange Schluchtensystem des Nationalparks mit seinen bis zu 130 m hohen roten Sandsteinwänden und den grandiosen Erosionsformen wie der "Kathedrale" und dem "Mönch" ist ein faszinierendes Naturerlebnis. Nach dieser beeindruckenden Besichtigung fahren Sie weiter zum etwa 75 km entfernten Nationalpark Ischigualasto. Falls noch ausreichend Zeit sollten Sie auch dieses zweite Naturwunder im Bereich von Villa Union erkunden. Wandern und fahren Sie durch die bizarren, durch Erosion geformten, weißen Sandsteinformationen des Nationalparks Ischigualasto, in dem eine Vielzahl von Versteinerungen und Dinosaurier-Skeletten eine Zeitreise in die Frühgeschichte der Erde ermöglichen. Anschließend steht die letzte Etappe bis zu Ihrem Tagesziel, dem kleinen Ort El Chiflon, wo Sie heute übernachten.

    Fahrstrecke ca. 130 km, Teerstraße

    Hinweis/Tipp: Falls Sie für beide Naturparks mehr Zeit einplanen möchten, so planen wir gerne eine zweite Übernachtung in Villa Union ein. Bitte beachten Sie hierbei, dass Sie dann die gleiche Strecke zwischen Villa Union und Talampaya (etwa 70 km) mehrmals fahren werden.

  • 23.Tag: El Chiflon - Mendoza   

    Nach einem zeitigen Frühstück geht es zuerst Richtung Westen auf der Ruta 150 bis Sie auf die bereits bekannte und legendäre Ruta 40 treffen. Dieser folgen Sie nach Süden bis Mendoza.

    Im Angesicht der schneebedeckten Andenkordillere führt Sie die heutige Etappe vorbei an der Provinzhauptstadt San Juan, deren Einwohner eine faszinierende Mischung aus indianischen und arabischen Einflüssen erkennen lassen. San Juan war neben La Rioja eines der Zentren der libanesisch-syrischen Einwanderung des Landes. Am späten Nachmittag erreichen Sie schließlich Mendoza, die bekannte Weinmetropole Argentiniens, wo Sie die folgenden beiden Nächte verbringen.

    Fahrstrecke ca. 470 km, Teerstraße

    Alternativroute Barreal und Uspallata/Puente del Inca, ohne Mendoza
    23.Tag: El Chiflon-Barreal
    24.Tag: Barreal
    25.Tag: Barreal-Uspallata
    26.Tag: Uspallata-Puente del Inca-Santiago

    Die Reise verlängert sich dadurch um 1 Tag, der Aufenthalt in Mendoza entfällt. Details siehe unten.

  • 24.Tag: Mendoza   

    Heute haben Sie Gelegenheit, die Winzermetropole des Landes, das aufgrund seiner vielen Gärten und Grünflächen auch als Gartenstadt bezeichnete Mendoza, näher kennen zu lernen. Nicht fehlen sollte auch der Besuch eines der vielen Weingüter der Umgebung.

  • 25.Tag: Mendoza - Santiago de Chile   

    Heute fahren Sie durch eine landschaftlich traumhaft schöne Strecke in die Hochland-Oase Uspallata. Entlang des Rio Mendoza erreichen Sie die Skistation Los Penitentes und schließlich die Puente del Inca, eines der großen Naturwunder des Landes, das von der UNESCO zum Weltnaturerbe deklariert wurde. Auf der ganzen Strecke haben Sie fantastische Ausblicke auf die spektakuläre Bergwelt der Anden und können in der Ferne auch den höchsten Berg Südamerikas, den eisgekrönten Aconcagua, sehen. Nahe der gewaltigen Christusstatue auf der etwa 3.800 m hoch gelegenen Passhöhe erreichen Sie wieder chilenisches Territorium. Von hier geht es talwärts, vorbei an verschiedenen kleinen Skistationen und durch die Hochtäler der Anden, in die chilenische Hauptstadt Santiago, den Endpunkt Ihrer Reise. Am Abend geben Sie Ihr Fahrzeug im Hotel zurück.

    Fahrstrecke ca. 350 km, Teerstraße

  • 26.Tag: Rückreise ab Santiago   

    Der Vormittag steht Ihnen noch für letzte Erkundigungen oder Einkäufe zur Verfügung. Mit dem Transfer zum Flughafen und dem Flug nach Europa endet diese außerordentliche Mietwagenreise oder Beginn Ihres Anschlussprogramms.

  • Alternativroute mit Barreal und Uspallata   

    Die Reise verlängert sich dadurch um 1 Tag, der Aufenthalt in Mendoza entfällt.

    23.Tag: El Chiflon - Barreal
    Die heutige Etappe wird – je nach gewählter Route - etwa 6 bis 7 Stunden dauern. Die meist schnellste Verbindung führt auf der legendären „Ruta 40“, in südlicher Richtung bis Talacasto. Hier biegen Sie ab auf die RP 436 und fahren, teilweise auf kleineren, etwas ruppigeren Teerstraßen, Richtung Panchaco. Ab hier folgen Sie der RB 412 via Calinggasta nach Barreal, einem kleinen Ort inmitten einer landschaftlich geprägten Landschaft wo vor allem Früchte und Minze angebaut werden. Ihre im Abobe-Stil erbaute Lodge, wo Sie die nächsten beiden Nächte verbringen, liegt etwas außerhalb des Ortes und bietet schöne Panoramablicke auf die Berge sowie u.a. einen kleinen Pool.

    Fahrstrecke ca. 400 km, Teerstraßen (teilweise kurze Schotterstrecken möglich)

    24.Tag: Barreal (El Leoncito NP mit Sternwarte)
    Genießen Sie den Tag im Hotel mit Panorama-Blicken auf die Berge oder unternehmen Sie einen Ausflug in die Umgebung. Etwas südlich des Ortes liegt der Nationalpark El Leoncito mit zwei großen Sternwarten. Wolkenloser Himmel und absolut reine Luft ermöglichen hier fast ganzjährige die Beobachtung des Weltalls. Die Besichtigung des Observatoriums El Leoncita ist möglich. Bitte erkundigen Sie sich jedoch vor Ort nach den Zeiten der Führungen, da diese nicht regelmäßig stattfinden.

    25.Tag: Barreal – Uspallata
    Nach einem gemütlichen Frühstück Weiterfahrt Richtung Süden, parallel zur Andenkette die Sie unterwegs immer wieder im Blick haben werden. Nehmen Sie sich Zeit für Fotostopps und eve. einen Spaziergang unterwegs. Am Nachmittag Ankunft in der Hochland-Oase Uspallata auf etwas über 2.000m Höhe gelegen. Die Gebirgsmassive Cerro Aspero, Cerro Tigre und der Cerro Penitentes bestimmen hier das Panorama. Übernachtung im kleinen Ort Uspallata in einer landestypischen Posada.

    Fahrstrecke ca. 120 km, Teer – und Schotterstraßen

    26.Tag: Uspallata – Puente del Inca (Aconcagua) – Santiago de Chile
    Der erste Stopp dieser Etappe sollte an der Puente del Inca erfolgen, einer Brücke aus der Inkazeit, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Von dort bietet sich, bei gutem Wetter, auch ein Blick auf den 6.962 m hohen Aconcagua, den höchsten Berg der westlichen Hemisphäre. Anschließend Weiterfahrt Richtung Chile. Nahe der gewaltigen Christusstatue auf der etwa 3.800 m hoch gelegenen Passhöhe erreichen Sie wieder chilenisches Territorium. Von hier geht es talwärts, vorbei an verschiedenen kleinen Skistationen und durch die Hochtäler der Anden, in die chilenische Hauptstadt Santiago, den Endpunkt Ihrer Reise. Am Abend geben Sie Ihr Fahrzeug im Hotel zurück.

    Fahrstrecke ca. 250 km, Teerstraße

Leistungen

  • Eingeschlossene Leistungen
    • Übernachtungen in den gewählten Hotels/Lodges
    • Tägliches Frühstück
    • Transfers am Anfang sowie am Ende der Reise von/nach Flughafen Santiago
    • Mietauto inklusive aller km, Steuern und CDW-Versicherung (siehe auch „Wichtige Hinweise zu Ihrem Mietwagen“)
    • Bei den Verlängerungen Hotel und Zusatztage Mietauto wie erwähnt
    • Sicherungsschein gemäß Reisegesetz

    Nicht im Preis eingeschlossen

    • Flüge
    • Benzin, Kaution und ggf. Zusatzversicherungen für das Fahrzeug
    • Etwaige Straßen-, oder Parkgebühren sowie Strafzettel
    • Nicht erwähnte Mahlzeiten und sonstige Leistungen
    • Reiseversicherungen
    • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Hinweise zu den Flügen

    Bei dieser Reise sind keine internationalen Flüge eingeschlossen, Anreise in eigener Regie oder zusätzlich über uns.

    Gerne machen wir Ihnen auf Wunsch auch ein Angebot für passende Flüge zu Ihrer Reise ab Deutschland oder ab anderen europäischen Flughäfen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage, unser Angebot mit tagesaktuellen Preisen folgt schnellstmöglich.

  • Ihre Hotels bei dieser Reise

    Bei dieser Reise können Sie aus zwei unterschiedlichen Hotelkategorien wählen:

    • Bei den Hotels der Kategorie "Standard“ handelt es sich um Häuser der Mittelklasse (meist 3*, zum Teil 2*), wo möglich klein, persönlich geführt und gut gelegen.
    • Bei der Hotelkategorie „Superior“ wohnen Sie, wo verfügbar, in besonders empfehlenswerten und komfortablen Hotels, Lodges und Weinhotels der gehobenen Mittelklasse (meist 4*, teilweise 3*).

    Da die touristische Infrastruktur auf der argentinischen Seite von Belén bis El Chiflon noch nicht so gut erschlossen ist, haben wir Ihnen hier bei beiden Kategorien die bestmöglichen Unterkünfte vor Ort ausgewählt. Es handelt sich zum Teil um etwas einfachere 2* Hotels, die jedoch auf Grund Ihrer Lage empfehlenswert sind.

    Eingeschlossene Hotels (in Klammern Hotels „Superior“)

    • Valparaiso, Hotel Verso (Hotel Acontraluz)
    • La Serena, Hotel Campanario del Mar (gleiches Hotel)
    • Vicuna/Elqui-Tal, Terral Hotel & Spa (gleiches Hotel)
    • Copiapo, Hotel Atacama Suites (gleiches Hotel)
    • Chanaral, Aqua Luna Hotel (gleiches Hotel)
    • Antofagasta, Hotel Antofagasta Panamericana (gleiches Hotel)
    • San Pedro, Hotel La Casa de Don Tomas (Hotel Altiplanico San Pedro)
    • Purmamarca, Casa de Adobe (El Manantial del Silencio)
    • Salta, Hotel La Candela (Hotel Solar de la Plaza)
    • Cachi, Hotel El Cortijo (Hotel La Merced del Alto)
    • Cafayate, Hotel Killa (Weingut Viña de Cafayate)
    • Belén, Hotel Cardas Pousadas & SPA (gleiches Hotel)
    • Villa Union, Hotel Cañon de Talampaya (gleiches Hotel)
    • El Chiflon, Hotel El Chiflon Posta Pueblo (gleiches Hotel)
    • Mendoza, Hotel NH Cordillera (Weinhotel Club Tapiz)
    • Santiago, Hotel Casa de Todos B&B Boutique (Hotel Fundador)

    Bei den Verlängerungen

    • San Antonio de los Cobres, Hosteria de las Nubes
    • Hosteria El Penón

    Alle Hotels vorbehaltlich Verfügbarkeit/Änderung.

  • Wichtige Hinweise zu Ihrem Mietauto

    Eingeschlossen ist ein Mietauto für den erwähnten Zeitraum der Firma Seelmann ab Valparaiso Hotel und bis Santiago Hotel. Folgende Typen sind vorgesehen:

    • Bei 2 Personen Typ 1: Gruppe E1, 4x4 Suzuki Grand Vitara o.ä.
    • Bei 2 Personen Typ 2: Gruppe E2, 4x4 Grand Nomade o.ä.
    • Bei 4 Personen: Gruppe F1, 4x4 Toyota 4Runner o.ä.

    Chile, Seelman Rent a Car - Im Preis eingeschlossen
    Inklusive aller km, Steuern, CDW-Versicherung mit Selbstbehalt, ggf. Einwegmiete, Versicherung für die Grenzübertritte nach Argentinien sowie Zusatzversicherungen zur Erstattung des Selbstbehaltes und zur Aufstockung der Haftpflichtversicherung auf 2 Mio. Euro, siehe unten.

    Die angegebenen Fahrzeugtypen sind beispielhaft.
    Alle erwähnten Autos mit Klimaanlage und teilweise mit Automatik
    Die aufgeführte Anzahl der Miettage gelten im 24-Stunden Takt, d.h. die Abgabe muss spätestens in etwa zur gleichen Uhrzeit wie die Übernahme erfolgen.

    Chile, Seelmann Rent a Car - Versicherungsbedingungen

    • Selbstbehalte bei der CDW-Versicherung bis zu ca. 550,- Euro (CLP 400.000,-) pro Schadensfall bzw. ca. Euro 1.100,- (CLP 800.000,-) bei einem Überschlag ohne Drittbeteiligung. Weitere Details siehe unten bei „Zusatzversicherung“.
    • Haftpflichtversicherung des Vermieters bis ca. 36.000,- Euro (CLP 22 Mio.). Details siehe unten bei „Zusatzversicherung“.
    • Bitte beachten Sie auch die ausführlichen Mietwagenbedingungen

    Wichtige Informationen zu Zusatzversicherungen:
    Da die Deckungssumme für Haftpflichtschäden bei diese Autos nur ca. € 35.000,- beträgt und Sie Selbstbehalte bei der Vollkaskoversicherung haben, empfehlen wir Ihnen den Abschluss entsprechender Zusatzversicherungen bei einer Versicherung Ihrer Wahl.

    Eine CDW-Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt kann auf Wunsch über uns mitgebucht werden – vor Ort nicht möglich. Preis für diese Versicherung für 17 Miettage (entspricht der Reise im Grundprogramm) für die aufgeführten Fahrzeugtypen ca. € 150,- bis € 250,-. Die Preise variieren je nach Fahrzeugtyp und Mietdauer – gerne machen wir Ihnen auf Anfrage ein genaues Angebot.

    Bitte beachten Sie, dass auch bei dieser Versicherung folgende Schäden nicht mit abgedeckt sind:
    Glas- und Reifenschäden, Schäden verursacht durch Wind (z.B. an der Tür) sowie Schäden die durch einen Überschlag verursacht wurden. Für diese Schäden fällt immer ein Selbstbehalt in Höhe von derzeit ca. € 550,- (CLP 400.000,-) pro Schadensfall an.

    Gut zu wissen: Zu Ihrer Sicherheit und um die Reise möglichst angenehm für Sie zu gestalten, werden die Mietautos über unsere Partneragenturen vor Ort für Sie gebucht. Die Agenturen stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, oft auch mit deutschsprechendem Personal (in jedem Fall aber englisch).

  • Wichtige Hinweise zu Ihren Transfers

    Während des Grundprogramms sind folgende Transfers eingeschlossen:

    • Zu Beginn der Reise in Santiago: Flughafen - Hotel Valparaiso
    • Bei Rückreise ab Santiago: Hotel - Flughafen

    Beim Ankunftstransfer in Santiago werden Sie von einem deutschsprechenden Reiseleiter begleitet, der Ihnen für erste Fragen und weitere Informationen zur Verfügung steht.

  • Weitere wichtige Hinweise zu Ihrer Reise

    Der Besuch der bekannten Geysire von El Tatio in der Atacama Wüste ist am eindrucksvollsten bei Sonnenaufgang. Da Sie deshalb bereits um etwa 4 Uhr San Pedro verlassen und die ungeteerte Bergstrecke bis auf über 4.000 m Höhe in Dunkelheit bewältigten müssen, empfehlen wir nicht ganz versierten Autofahrern die Buchung eines organisierten Ausflugs. Dieser wird vor Ort täglich von mehreren lokalen Anbietern durchgeführt.

    Gäste der Hotelkategorie "Superior“ übernachten in Cafayate und Mendoza in Weinhotels.

    Das kleine Weingut mit Hotelbetrieb „Viña de Cafayate“ liegt etwas außerhalb der Stadt am Fuße des Berges San Isidro inmitten von Weinbergen.
    In Mendoza wohnen Sie im Hotel Club Tapiz, einem kleinen „Weinhotel“ am Ortsrand inmitten von Weinbergen. Neben dem stilvollen und erholsamen Ambiente bietet das Hotel auch Degustationen der Weine des eigenen Weingutes an.

    Die Fahrt durch die Schluchten des Talampaya Nationalparks ist nur mit Führung erlaubt, nicht auf eigene Faust. Die Führungen werden nur vormittags angeboten und sind am schönsten beim morgendlichen Licht. Bitte planen Sie deshalb eine rechtzeitige Abreise ab Villa Union ein - Fahrzeit zum Parkeingang etwa eine Stunde. Der Park öffnet derzeit um 08:30 Uhr.

    Aufgrund der Straßenverhältnisse (zum Teil Schotter und wegen der hohen Pässe), bieten wir diese Reise mit robusten Allrad Fahrzeugen an, die ausreichend Bodenfreiheit und guten Fahrkomfort bieten. Auf Wunsch und gegen Aufpreis planen wir für Sie auch 4x4 Pick-Ups, inklusive 2.Ersatzreifen und Ersatzkanister (nur bei diesem Fahrzeugtyp möglich) ein – bitte fragen Sie uns bei Interesse.
    Sie überqueren bei dieser Reise zwei sehr hohe Andenpässe!

    Am Paso Jama (ca. 4.400m) kann von Dezember bis Februar Niederschlag (und damit auch Schneefälle) nicht ausgeschlossen werden. In den anderen Monaten ist es meist trocken.

    Am Pass zwischen Mendoza und Santiago (ca. 3.800m) muss in den Monaten Juni/Juli bis August/September auch mit starken Schneefällen gerechnet werden. Da dieser Pass als die Hauptverbindungsstraße von Argentinien nach Santiago gilt, wird er regelmäßig geräumt. Bei extremer Witterung kann der Pass aber auch geschlossen sein. Wir empfehlen daher von etwa Anfang Juni bis Mitte September zusätzliche „Puffertage“ in Mendoza und Santiago einzuplanen, bitte fragen Sie uns.

    Klimatisch bedingt gelten für diese Tour die Monate März/April und Oktober/November in der Regel als die beste Reisezeit, auch für die erwähnten Verlängerungen nach San Antonio de los Cobres und El Penón.

Preise

Hier finden Sie unsere aktuelle Preisliste. Abhängig von Teilnehmerzahl, Reiseart, Buchung inkl. Flug/ohne Flug und Hotelkategorie (sofern diese Optionen bestehen) haben wir für Sie mehrere Varianten kalkuliert.

 PDF-Preisliste ansehen | drucken

Verlängerungen & Ausflüge

  • Verlängerungsprogramm San Antonio de los Cobres   

    Dieses Programm ist ab Purmamarca buchbar und verlängert Ihre Reise um 1 Tag.

    01.Tag: Purmamarca - San Antonio de los Cobres
    Sie verlassen Purmamarca Richtung Norden und fahren zuerst ein Stück zurück, auf der bereits bekannten Strecke Richtung Paso Jama. In Susques oder etwas davor biegen Sie ab, je nach gewählter Route:

    Die Hauptroute führt Sie etwa 140 km auf der Teerstraße bis zum Ort Susques, wo Sie auf die (etwa 120 km lange) Schotterstraße Richtung Cobres abbiegen und von dort und weiter nach San Antonio fahren. Diese Tour dauert etwa 5 Stunden.

    Die Nebenroute ist zwar kürzer, dauert aber wegen der schlechteren Straßenverhältnisse länger (etwa 6 Stunden). Auch hier fahren Sie zuerst ein Stück Richtung Susques, biegen aber bereits nach etwa 65 km in Pozo Colorado ab. Von hier geht es auf einer kleinen Schotterstraße etwa 100 km, für Sie bis zu 5 Stunden benötigen werden, nach San Antonio.

    Beide Strecken sind landschaftlich lohnend und führen jeweils auch zu den Salinas Grandes.
    Bitte erkundigen Sie sich vor Ort in Purmamarca über die Straßenverhältnisse.

    Übernachtung jeweils im kleinen Ort San Antonio de los Cobres, einem kleinen Bergbaustädtchen auf etwa 3.750m Höhe und inmitten spektakulärer Berg- und Wüstenlandschaften gelegen.

    02.Tag: San Antonio de los Cobres - Salta
    Heute fahren Sie entlang der Zugstrecke des bekannten “Zug in die Wolken“ und über die landschaftlich schöne Quebrada del Toro weiter nach Salta. Von dort Weiterreise gemäß Programm.

    Fahrstrecke ca. 170 km, meist Teerstraße

  • Verlängerungsprogramm Die Puna bei El Penón   

    Dieses Programm ist ab Cafayate buchbar und verlängert die Reise um 2 Tage.

    01.Tag: Cafayate - El Penón
    Südwärts fahren Sie heute, vorbei an der Bodega Etchart, einem der ältesten Weingüter der Region, durch ein gewaltiges Trockenwaldtal bis zur archäologischen Stätte Quilmes, die einen Besuch lohnt. Den kriegerischen Stamm der Quilmes-Indianer hatten die Spanier erst nach 35-jährigem Krieg bezwingen können und der Name lebt bis heute in der bekanntesten argentinischen Biersorte weiter. Weiterfahrt nach Amaicha del Valle, einer Kleinstadt mit angenehm mildem Klima und bis zu 360 Sonnentagen im Jahr. Hier empfehlen wir auch den Besuch des kleinen aber interessanten geologischen Museums „Pachamama“. Von Amaich da Valle aus biegen Sie ab auf die R40 und fahren über Santa Maria und Hualfín bis zur Abzweigung zur R43. Dieser kleinen (zum Teil ungeteerten) Straße folgen Sie etwa 160 km nordwärts bis zur Hosteria El Penón, Ihrem heutigen Übernachtungsziel auf etwa 3.400m Höhe gelegen. Auf dem Weg durchqueren Sie einige (in der Trockenzeit ausgetrocknete) Flussläufe, fahren vorbei an imposanten Schluchten, Sanddünen und kleineren Salaren. Eine schöne aber auch etwas abenteuerliche Fahrt.

    Fahrstrecke ca. 360 km, meist Teerstraße

    02.Tag: Hosteria El Penón
    Mitten in der Puna (der argentinischen Hochebene) umgeben von spektakulären Wüsten- und Gebirgslandschaften steht Ihnen der heutige Tag zur freien Verfügung. Das kleine im lokalen Stil mit Adobeziegeln, Strohdach und Holzbalken erbaute Hotel bietet viele Annehmlichkeiten, allerdings ist derzeit nur morgens und abends Strom und damit Warmwasser verfügbar. Es werden regelmäßig Ausflüge in die Umgebung angeboten u.a. zur Laguna Grande und zu den Steinfeldern von „Piedra Pómez“. Da es nur wenige Fahrzeuge und (derzeit nur spanischsprechende Reiseleiter/Fahrer) gibt, bieten wir auf Wunsch auch eine Vorausbuchung der Ausflüge an, bitte fragen Sie uns.
    Alternativ, können Sie mit Ihrem Auto selbst einen Ausflug bis in den etwa 40 km entfernten kleinen Ort Antofagasta de la Sierra unternehmen.

    03.Tag: El Penón - Belén
    Nach dem Frühstück (oder später nach einem Vormittagsausflug) Rückfahrt auf der R43 nach Süden bis Belén und Weiterreise gemäß Programm.

    Fahrstrecke ca. 250 km, meist Teerstraße

  • Verlängerungsprogramm Valparaiso und Weingut Chile   

    Dieses Programm ist ab Mendoza buchbar und verlängert die Reise um 1 Tag.
    Die im Grundprogramm eingeschlossene Übernachtung in Santiago entfällt. Sie übernachten bei der Verlängerung 1x in Valparaiso und 1x auf dem Weingut.

    01.Tag: Mendoza - Valparaiso
    Eine landschaftlich traumhaft schöne Strecke bringt Sie heute in westlicher Richtung zur Hochland-Oase Uspallata. Entlang des Rio Mendoza erreichen Sie die Skistation Los Penitentes und schließlich die Puente del Inca, eines der großen Naturwunder des Landes, das von der UNESCO zum Weltnaturerbe deklariert wurde. Auf der ganzen Strecke genießen Sie phantastische Blicke auf den höchsten Berg Südamerikas, den eisgekrönten Aconcagua. Nahe der gewaltigen Christusstatue auf der Passhöhe erreichen Sie wieder chilenisches Territorium. Von hier geht es talwärts, vorbei an verschiedenen kleinen Skistationen, durch die Hochtäler der Anden und via Los Andes, San Felipe und Quillota an die Pazifikküste. Ankunft am Nachmittag in Valparaiso und Übernachtung

    Fahrstrecke ca. 410 km, Teerstraße

    02.Tag: Valparaiso - Weingut Matetic
    Heute Vormittag sollten Sie sich Zeit für den Besuch von Valparaiso nehmen. Die größte Hafenstadt des Landes mit etwa 300.000 Einwohnern, ist die eigenwilligste Stadt Chiles. Bereits auf den ersten Blick erschließen sich dem Besucher die beiden unterschiedlichen Gesichter der Stadt. Die künstlich aufgeschüttete Unterstadt ist durch eine Vielzahl malerischer museumsreifer Schrägaufzüge mit der auf 17 Hügeln errichteten Oberstadt verbunden. Falls noch Zeit lohnt auch der kurze Besuch des nur wenige Kilometer entfernten Ortes Vina del Mar, einen der mondänsten Badeorte Südamerikas. Die Gartenstadt, wie Vina aufgrund der vielen Parks und Grünanlagen bezeichnet wird, stellt den völligen Kontrast zum benachbarten Valparaiso dar. Während dort zum Teil Verfall und liebenswertes Chaos herrschen, ist Vina sauber und aufgeräumt und verfügt über eine gute touristische Infrastruktur.
    Am Nachmittag Weiterfahrt in das San Antonio Tal, bekannt für seinen guten Wein. Hier haben wir für Sie das kleine, ökologisch geführte Weingut Matetic ausgewählt, dass neben sehr guten Weinen auch über ein stilvolles Gästehaus verfügt. Hier essen Sie zu Abend und verbringen den letzten Abend in gemütlicher Umgebung (A).

    Fahrstrecke ca. 70 km, Teerstraße

    03.Tag: Rückreise ab Weingut Matetic
    Sie haben noch Zeit das Ambiente des Weingutes zu genießen und eine Weintour zu unternehmen (im Preis eingeschlossen) bei dem Sie vieles über die lokalen Weinsorten erfahren werden. Am Nachmittag Rückfahrt nach Santiago zum Flughafen, der leicht erreichbar und nur etwa zwei Fahrstunden entfernt liegt. Dort Abgabe des Autos, rechtzeitig zum gebuchten Flug oder Beginn Ihres Anschlussprogramms.

    Fahrstrecke ca. 85 km, Teerstraße

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