Mexiko Reisen - Mexiko Intensiv
Mexiko Intensiv
Mexiko Intensiv
20 Tage ab/bis Europa
oder 19 Tage/18 Nächte ab Mexiko Stadt bis Cancún
In der Gruppe - Termine siehe unten
oder als Privatreise mit täglichem Reisebeginn
Ein großartiges Erlebnis für jeden Natur- und Kulturinteressierten ist diese dreiwöchige, deutschsprachig begleitete Kleingruppenreise, die Sie von Mexiko Stadt durch das weitgehend indianisch geprägte zentrale Hochland bis zur türkisblauen Karibikküste bringt. Neben bekannten Zielen wie Oaxaca, Palenque, Uxmal und Chichén Itzá entdecken Sie auch weniger besuchte Gegenden wie die Vulkanregion um Puebla oder die sensationellen archäologischen Stätten Bonampak, Yaxchilan und Calakmul. Kleine, für jedermann bewältigbare Wanderungen zeigen Ihnen das Land auf intensive Art und Weise.
01.Tag: Anreise nach Mexiko Stadt
Flug nach Mexiko Stadt. Begrüßung und Transfer zum zentral gelegenen Hotel Marlowe.
02.Tag: Mexiko Stadt
Heute tauchen Sie hinein in die Millionenmetropole, eine der größten Städte der Welt. Gewaltige Pyramiden, verschwenderische Barockkirchen und mit etwas Glück der Blick auf den schneebedeckten Popocatepetl - genießen Sie die mexikanische Momentaufnahme. Nach dem Frühstück erkunden Sie als erstes das historische Zentrum der Stadt. Anschließend besuchen Sie das berühmte Anthropologische Museum mit dem 165 Tonnen schweren Monolith des Regengottes Tlaloc. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das bunte Treiben der Märkte und Menschen. Weiter geht es nach San Angel mit seinen Künstlern und Kunsthandwerkern, Kolonialhäusern und Blumenhecken, wohl einem der schönsten Gegenden der Stadt. Zum Abschluss des Tages erreichen Sie die schwimmenden Gärten von Xochimilco. Auf bunt geschmückten und bemalten Booten gondeln Sie durch einige der weit verzweigten Kanäle, die insgesamt über 150 Kilometer lang sind und einem Labyrinth gleichen. Rückkehr zum Hotel und zweite Übernachtung.
03.Tag: Basilica de Guadalupe und Teotihuacan
Der heutige Tag beginnt mit der Besichtigung der Basilica de Guadalupe. Die Kirche bietet Platz für 20.000 Gläubige und ist der bedeutendste Wallfahrtsort Lateinamerikas. Sie ist der Jungfrau von Guadalupe geweiht, einer der wichtigsten Schutzheiligen Mexikos. Anschließend verlassen Sie die Stadt Richtung Nordosten. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacan wurde 1988 von der UNESCO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der "Neuen Welt". Zwischen 250 v.Chr. und 700 n.Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte bis zu 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen. Am Abend Rückkehr zum Hotel in Mexiko Stadt und zweite Übernachtung.
04.Tag: Mexiko Stadt - Puebla
Am Morgen verlassen Sie Mexiko Stadt Richtung Puebla. Die beiden Vulkane Popocatépetl 5.452m ("rauchender Berg") und Ixtaccihuatl 5.230m ("schlafende Frau") beeindrucken in der Ferne mit den einzigen neotropischen Gletschern Nordamerikas. Schließlich erreichen Sie die Umgebung des Vulkans La Malinche (4.461m). Vom Ort Malinche aus startet die erste Wanderung der Reise auf einer Höhe von 3.100 m. Die fast alpinen Züge mit den höchstgelegenen Pinienwäldern der Erde beeindrucken ebenso wie die endemische Vulkan-Fauna und die Panorama-Ausblicke auf die Senken von Huamantla und Apizanco. Auf der etwa 3-stündigen Wanderung werden bis zu 350 Höhenmeter überbrückt. Weiterfahrt nach Puebla, wo Sie heute im Hotel Colonial übernachten. Je nach Ankunftszeit erfolgt ein erster Rundgang durch das Zentrum der schönen Kolonialstadt.
05.Tag: Puebla - Oaxaca
Freuen Sie sich an der "kolonialen Perle" Puebla. Die Architektur dieser Stadt wird vor allem durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt, die in der ganzen Region Verwendung fanden und mit immer neuen Designs auch heute noch begeistern. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Kacheln gefliest. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Hauptplatz und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Natürlich findet man hier auch die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau bereits 1575 begonnen wurde. Vor dem Verlassen der Stadt sollten Sie noch eine Spezialität der regionalen Küche probieren. Von Nonnen vor unzähligen Dekaden zum bischöflichen Besuch kreiert, ist die dickflüssige Schokoladensauce "mole poblano" eine Köstlichkeit aus unzähligen Gewürzen, Kräutern und Schokolade. Über die Höhen der Sierra erreichen Sie am Nachmittag die Kolonialstadt Oaxaca. Bei Ankunft unternehmen Sie einen kurzen Rundgang, bevor der Tag im kolonialen Flair des Hotel Casa Conzatti ausklingt.
06.Tag: Oaxaca und Ausflug Monte Alban
"Oaxaca - die Schönste in Mexiko". Oft hört man diesen Satz und auch wir sind der Meinung, dass es kaum eine schönere Stadt in Nordamerika gibt. Zunächst besuchen Sie heute den mächtigen Monte Alban. Sie werden an diesem Morgen mit unter den ersten Besuchern sein. Der Morgennebel hat sich noch nicht gelegt, und es liegt eine seltsam anmutende Stille über diesem faszinierenden Ort. Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken! Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1000 Jahre besiedelt, bevor er um 900 n.Chr. von den Zapoteken aufgegeben wurde. In seiner Blütezeit (500-800 n. Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000 Einwohner gezählt haben. Anschließend besuchen Sie das Zentrum von Oaxaca mit der prachtvollen Kirche Santo Domingo sowie dem berühmten Regionalmuseum mit den beeindruckenden Goldarbeiten aus dem Grab 7 von Monte Alban. Sie schlendern durch die romantischen Gassen und besuchen den bunten Mercado Juarez. Zweite Übernachtung in Oaxaca.
07.Tag: Ausflug Mitla und Tule
Zwischen Oaxaca und Mitla befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft steht neben der kleinen Kirche ein gewaltiger Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 59 Metern erreicht hat. Der nächste Programmpunkt ist der Besuch der archäologischen Stätte Mitla. Die genaue Bedeutung des "Ortes der Toten" ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Mitla war Sitz des "großen Sehers" und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken. Heute besticht die Umgebung Mitlas mit den pittoresken kleinen Märkten, die insbesondere Webarbeiten anbieten.
Weiterfahrt Richtung Norden über Tuxtepec in die östliche Sierra Madre. In La Cumbre auf einer Höhe von 2900m beginnt, begleitet durch Führer einer lokalen Kooperative, die Wanderung zum Pelado Chiquito. Ein schmaler Pfad führt durch dichte Kiefer- und Eichenwälder Richtung Westen und bietet gute Gelegenheiten zur Beobachtung der endemischen Vogelwelt, darunter des Trogon Mexicano, einem der farbenprächtigsten Vögel der Welt. Je weiter hinauf der Weg führt, umso freier wird der Blick auf die Gipfel und Täler der Sierra Madre Oriental und bei gutem Wetter erblickt man sogar den 5.610m hohen Pico de Orizaba, den höchsten Berg Mexikos. Nach etwa 3-stündiger Wanderung erreichen Sie den auf 3.400m Höhe gelegenen Aussichtspunkt des Pelado Chiquito. Wer nicht so gut zu Fuß ist, fährt von La Cumbre noch ein Stück weiter in das Reservat hinein und beginnt dort, stets begleitet von ortskundigen Führern einer lokalen Kooperative, eine weniger anstrengende Wanderung zum kleinen Ranch-Hotel der Kooperative. Am Nachmittag Rückfahrt nach Oaxaca und zweite Übernachtung.
08.Tag: Oaxaca - Playa Cangrejo - Tehuantepec
Heute ist die längste Tagesetappe eingeplant, jedoch ist die Fahrt so faszinierend, dass keine Langeweile aufkommt. Landschaftlich gehört Chiapas zu den schönsten Bundesstaaten Mexikos. Langsam ändert sich das Klima und die Umgebung wechselt ins Subtropische. Gegen Mittag machen Sie einen Abstecher an die Pazifikküste nach Playa Cangrejo um frische Meeresluft zu schnuppern und um in einem Spezialitätenrestaurant die Meeresfrüchte zu genießen (Mittagessen nicht im Preis eingeschlossen). Schließlich erreichen Sie Tehuantepec, wo Sie heute im Hotel Calli übernachten. Angekommen im Hotel lassen Sie den Tag ruhig ausklingen und spazieren in der milden Abendluft durch das Zentrum der Stadt.
09.Tag: Tehuantepec - San Cristóbal de las Casas
Nach dem Frühstück starten Sie zu einer Bootsfahrt durch den berühmten Sumidero Canyon. Die Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Rio Grijalva, der mit seinen steilen, bis zu 1.000m in die Höhe aufragenden Wänden an nordische Fjorde erinnert. Hohe Wasserfälle mit üppig wuchernden Farnen und Moosen überraschen den Betrachter. Viele exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero Nationalpark. Nach diesem eindrucksvollen Ausflug fahren Sie durch das Bergland von Chiapas nach San Christóbal de las Casas. Auf einer Höhe von 2.783 m wartet hier angenehm kühles Klima auf Sie. Die Stadt wurde im März 1528 unter dem Namen Chiapa de Espanoles gegründet. Seit 1844 trägt sie im Gedenken an den bedeutenden Pater Bartolome de Las Casas ihren heutigen Namen. Übernachtung in San Cristóbal im Hotel Ciudad Real.
10.Tag: San Cristóbal de las Casas
Sie beginnen den heutigen Tag mit einer kleinen Stadtbesichtigung. Der Zocalo ist - wie so oft in Mexiko - Mittelpunkt der Altstadt. Noch bis Beginn unseres Jahrhunderts diente er als Markt und bildet heute mit seinen Bäumen den ruhenden Pol der Innenstadt. Überragt wird er von der Kathedrale, deren Grundstein bereits mit der Stadtgründung 1528 gelegt wurde. Westlich der Plaza steht der Palacio Municipal mit seiner weißen Fassade, dessen Innenräume im Januar 1994 während des Aufstands der Zapatisten von der Freiheitsarmee besetzt wurden. Desweiteren besichtigen Sie das schönste Bauwerk der Stadt, die Iglesia del Convento Santo Domingo. Im Anschluss erkunden Sie das nahe Umland der Stadt auf zwei einfachen malerischen Wanderungen. Zunächst besuchen Sie einen kleinen Naturpark mit weitgehend erhaltenem Regenwald und lernen auf einer kurzen Wanderung Fauna und Flora der Chiapas-Region näher kennen. Anschließend fahren Sie in das Tal von Zinacantan in der Bergwelt der Sierra Madre, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indigenas bekannt ist. Die Region ist sehr fruchtbar und eine etwa 2-stündige Wanderung führt Sie an Feldern mit Gewürzen, Zitruspflanzen, Blumen und Kürbisgewächsen vorbei zum Zentrum der kleinen Ortschaft Zinacantan. Der Höhenunterschied während der insgesamt ca. 3-stündigen Wanderungen beträgt ungefähr 150 m. Der Rest des Tages steht zum Bummeln in San Cristóbal zur freien Verfügung. Zweite Übernachtung.
11.Tag: San Cristóbal de las Casas - Palenque
Die wohl schönste Ruinenstadt der Maya liegt inmitten des tropischen Urwalds von Chiapas und wartet auf Sie mit all ihren Abenteuern und sagenhaften Erzählungen. Auf dem Weg nach Palenque fahren Sie durch tropischen Regenwald mit Schlingpflanzen und wilden Orchideen durch die Berge nach Misol-Ha. Der Wasserfall hat eine Höhe von ca. 30m. Ein Weg führt hinter den Wasserfall, wo sich eine fast 20m tiefe Höhle mit einem kleinen See befindet. Ankunft in Palenque gegen Abend und Check-In im Hotel Villas Kin-Ha.
12. Tag: Bonampak und Yaxchilan
Der heutige Tagesausflug bringt Sie in den faszinierenden Regenwald der Lakandonen. Zunächst fahren Sie zur Ruinenstätte Bonampak. Die Stätte ist besonders faszinierend aufgrund der recht gut erhaltenen bunten Wandmalereien im "Tempel der Bilder". Die drei Räume des Tempels sind vollständig bemalt. Sie zeigen Szenen aus der klassischen Maya-Periode und sind thematisch gegliedert.
Weiter geht die Fahrt in Richtung Frontera Corazal. Das Ziel ist Yaxchilán, das am Usumacinta-Fluss mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala liegt. Nach ca. einstündiger Bootsfahrt erreichen Sie die Ruinenstätte. Yaxchilán, die "Stadt der grünen Steine", wie sie auch genannt wird, gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten der Maya-Welt. Während ihrer Blütezeit im achten Jahrhundert unserer Zeitrechnung beherrschte sie nicht nur Palenque, sondern auch Tikal im heutigen Guatemala und Copán im heutigen Honduras. Yaxchilán erstreckt sich 1,5 Kilometer am Flusslauf entlang über hohe Hügel weit ins Landesinnere hinein. Berühmt ist die Stadt aufgrund ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. Die große Akropolis erhebt sich auf einer recht anstrengend zu besteigenden Anhöhe. Hier liegt auch der Palast des Königs. Erst 1974 wurde die Hieroglyphentreppe mit 13 Paneelen entdeckt, von denen elf Ballspielszenen zeigen. Noch weiter aufwärts gelangt man zu einer weiteren Reihe von Bauten, die einst über eine große Freitreppe mit einer 100 Meter tiefer liegenden Plattform verbunden waren. Abends Rückkehr nach Palenque und zweite Übernachtung.
13.Tag: Palenque - Chicanna
Mit dem Besuch der Mayastätte Palenque erwartet Sie ein ganz besonderes Erlebnis. Am Morgen fahren Sie über mit Eichen bestandene Hügel dem undurchdringlichen Dschungel entgegen. Je weiter Sie kommen, umso geheimnisvoller wirkt die Landschaft. Schließlich erreichen Sie dichten Urwald und die wohl schönste Ruinenstadt Mexikos.
Um 300 v.Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8.Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der klassischen Mayaperiode, die aus bis heute nicht geklärten Gründen aufgegeben wurde. Bevor der legendäre König Pacal über Palenque regierte, war der Ort nur eine kleine unbedeutende Kultstätte. Der "Tempel der Inschriften" beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und erzählt die Geschichte Pacals, beginnend von seiner Thronbesteigung im Jahre 615 nach Christus. Fast 70 Jahre lenkte der mit 12 Jahren Gekrönte die Geschicke Palenques. Die Entdeckung seines Grabes in einem ihm zu Ehren errichteten Tempel war eine der großen archäologischen Sensationen. Weitere große Sehenswürdigkeiten sind der große Palast mit seinem markanten Turm und das Observatorium. Weiterfahrt nach Becán. Die archäologische Stätte ist von einem Graben umgeben. Dieser verleiht der Anlage ihren Namen. Becán bedeutet „Schlucht, von Wasser geformt“. Der Graben ist an mehreren Stellen unterbrochen und es ist noch nicht geklärt ob er nie fertig gestellt wurde oder gar nicht zur Verteidigung diente. Nach der Besichtigung Weiterfahrt zum Hotel EcoVillage in Chicanna.
14. Tag: Calakmul
Die alte Maya-Stadt Calakmul im Südosten des Bundesstaats Campeche liegt im gleichnamigen Biosphären-Reservat an der Grenze zu Guatemala und ist einfach spektakulär. Schon am frühen Morgen brechen Sie auf, um auf einer Strecke durch dichten tropischen Regenwald die Ruinen zu erreichen. Überwuchert von Urwald haben die meisten Überreste der archäologischen Stätte ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben. Brüllaffen, Tukane, Papageien und viele andere Tiere verzaubern den Besucher mit Ihrem exotischen Konzert. In Calakmul befindet man sich bereits im Petén, dem eigentlichen Ursprungsland der Mayas. Die Ruinenstätte liegt inmitten eines der beiden großen Naturreservate Yucatáns, der Calakmul Biosphere Reserve. Erst im Jahre 1931 entdeckt, findet man in Calakmul auf über 100 km² fast 6500 Strukturen, die im Zeitraum von mehr als 1000 Jahren erbaut wurden. Sie werden eine oder mehrere der Pyramiden besteigen, um von hier aus den herrlichen Rundblick über das mitten im Urwald gelegene Areal zu genießen. Zwei weitere Dinge zeichnen Calakmul ganz besonders aus; zum einen die sieben in Stein gemeißelten Häftlinge, die sich in stolzer Haltung dem Besucher zeigen und die schier einmalige Anzahl an Stelen, die sich so in wohl keiner anderen Maya-Stätte wiederfinden lassen. Nach einer ausführlichen Wanderung durch die Ruinenstadt Rückkehr am Abend für eine zweite Übernachtung in Chicanna.
15.Tag: Chicanna - Edzná - Campeche
Das heutige erste Tagesziel sind die Ruinen von Edzná. Erstmals wurden 1927 die Reste zahlloser Steinbauten und Tausender kleiner Hausplattformen entdeckt, was auf eine riesige stadtartige Ansiedlung schließen lässt. Das Areal gilt heute als die bedeutendste architektonische Hinterlassenschaft der Maya im Südwesten von Yucatán, die einst das Gelände durch ein ausgeklügeltes System von verzweigten Kanälen be- und entwässert haben. Auf einer kleinen Erkundungswanderung entdecken Sie die archäologische Stätte und erklimmen das bemerkenswerteste Bauwerk, "das Gebäude der Fünf Stockwerke", von dem sich ein grandioser Blick auf die umliegende Landschaft bietet. Am Nachmittag erreichen Sie Campeche. 1540 wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf das Schrecklichste verwüstet. Die häufigen Attacken veranlassten schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt von "Nueva Espana" mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte, wie sie von den Mexikanern genannt wird, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches. Sie besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz der Stadt, den kleinen Zocalo Parque Principal. Übernachtung im zentral gelegenen Hotel Plaza Campeche.
16.Tag: Campeche - Uxmal - Mérida - Valladolid
Nach dem Frühstück Fahrt nach Uxmal. Hier tauchen Sie bei einer Wanderung durch die Ausgrabungsstätte in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Der Name Uxmal steht für "die dreimal Erbaute". Ungefähr 600 - 950 n.Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckt ihre Besucher mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Sicher sind sich die Forscher allerdings, dass Chac - der Regengott der Maya - als Herrscher dieser Siedlung verehrt wurde. Dennoch gibt es deutliche Anzeichen eines zentralmexikanischen Einflusses. Die Mosaiktechnik, der Einsatz der Säulenarchitektur sowie die Anwesenheit der gefiederten Schlange, die in der Maya-Sprache Kukulkan heißt, sprechen für einen intensiven Kontakt zu den Kulturen im Norden.
Anschließend geht es weiter in die koloniale Hauptstadt von Yucatán, Mérida. 1542 von den Spaniern gegründet, ist Mérida bis zum heutigen Tag das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Yucatáns. Die architektonischen Zeugen des wirtschaftlichen Aufschwungs, der zunächst durch die Ausbeutung der Landbevölkerung und den Sisalexport nach Europa möglich wurde, gehören zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Neben der riesigen Kathedrale, 1598 fertig gestellt, sind der Bischofssitz, der Palacio Municipal und die Casa de Montejo zu erwähnen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. So dienten beispielsweise die Champs-Elysees als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo. Schließlich verlassen Sie Mérida und erreichen am Abend Ihr Hotel Ecotel Quinta Regia in Valladolid.
17.Tag: Chichén Itzá
Am Morgen kurze Fahrt nach Chichén Itzá zur Besichtigung der archäologischen Zone. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiterentwickelte Kultur der Maya kommt in Chichén Itzá in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Stätte mehrere Tage verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der klassischen Periode um 600 n.Chr., doch die meisten Strukturen wurden von den Tolteken errichtet und erweitert. El Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, gewährt einen herrlichen Blick weit über die Anlage hinaus bis zum Horizont. Weiter geht es zum größten Ballspielplatz in Yucatán. Danach spazieren Sie zum Opferbrunnen und fragen sich, wie all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang unentdeckt in der Tiefe schlummern konnten? "El Caracol" erinnert an ein Schneckenhaus und wurde bereits 1842 von dem Forscher Frederick Catherwood entdeckt und gezeichnet. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn. Am Nachmittag verlassen Sie die archäologische Zone und fahren zu einer nah gelegenen Cenote. Hier können Sie ein erfrischendes Bad nehmen oder einfach nur in der subtropischen Umgebung des yucatekischen Urwalds entspannen. Cenoten sind schachtartige Kalksteinlöcher, die durch den Einsturz von Höhlen entstanden und mit Süßwasser gefüllt sind. Heute weiß man, dass viele der Cenoten auf Yucatán mit dem vermutlich größten zusammenhängenden Höhlensystem der Welt in Verbindung stehen, das sich unter dem Boden der Halbinsel über eine Gesamtlänge von 133 Kilometern erstreckt.. Daher betrachteten die Maya die Höhlen nicht zu Unrecht als Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie als religiöse Opferstätten. Rückkehr nach Valladolid und nochmalige Übernachtung.
18.Tag: Valladolid – Playa del Carmen
Weiterfahrt in Richtung Karibikküste und "Herzlich Willkommen" am "Ende des Regenbogens". So nannten die Maya dieses herrliche Fleckchen Erde, eines der schönsten tropischen Paradiese ganz Amerikas. Der letzte Ausflug bringt Sie zur Maya - Felsenfestung Tulum, direkt am türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden Sie die faszinierende Stätte. Tulum bedeutet "Mauer" oder "Festung" und der Name ist auf eine die ganze Anlage umspannende Mauer zurückzuführen. Die Stadt hatte ursprünglich eine Ausdehnung von vielen Kilometern, geblieben ist jedoch nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der bei Ankunft der Spanier noch besiedelt war. Auch wenn Tulum in seiner Bedeutung hinter vielen anderen der besichtigten Ruinenanlagen zurücktreten muss - das Zusammenspiel der Ruinen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Wasser ist einzigartig schön. Anschließend Transfer zum Hotel Posada Sian Kaán im Badeort Playa del Carmen, wo Sie den letzten Abend verbringen.
19.Tag: Rückreise ab Playa del Carmen
Transfer zum Flughafen Cancún und Rückflug nach Europa. Alternativ Verlängerungsaufenthalt an der Karibikküste - siehe Badehotels - bzw. Beginn Ihres Anschlussprogramms.
20.Tag: Ankunft in Europa
Eingeschlossene Mahlzeiten:
Tägliches Frühstück
Eingeschlossen sind Übernachtungen in den genannten oder gleichwertigen Hotels der Mittelklasse.
Termine 2012 / 2013 ab Europa oder Mexiko Stadt
Juli: 10., 31.
Oktober: 16., 30.
November: 06., 20.
Januar: 29.
Februar: 05., 12., 19.
März: 05., 26.
April: 16.
Weitere Termine 2013 ab Europa oder Mexiko Stadt
Vorausbuchung möglich
Juli: 09., 30.
Oktober: 15., 29.
November: 05., 12., 19.
Vorprogramme/Verlängerungen
Für alle, die auch den Norden Mexikos bereisen möchten, sind folgende Verlängerungen bzw. Vorprogramme möglich:
1) Kupfer Canyon
Jederzeit unsere 4 bis 7-tägigen Reisen "Kupfer Canyon Individuell".
Zu bestimmten Terminen unsere Kleingruppenreise "Kupfer Canyon Gruppenreise".
2) Baja California
Jederzeit unsere Auto/Hotel-Reise "Naturerlebnis Baja California".
Zu bestimmten Terminen unsere Kleingruppenreise "Tier- und Naturparadies Baja California".
3) Baja California und Kupfer Canyon
Auch als Kombination zu bestimmten Terminen buchbar.
Den Reiseverlauf, die Termine und die Preise für die Vor- und Nachprogramme finden Sie bei uns im Internet oder Sie fragen uns einfach. Gerne stellen wir Ihnen das passende Programm zusammen.
Tipp
Nicht der richtige Termin oder ausgebucht? Wir haben noch weitere Gruppenreisen ab Mexiko Stadt bis Cancún im Programm - bitte fragen Sie uns.
Fluganreise
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