Neuigkeiten aus den Zielgebieten

Nonstop nach Lateinamerika

In den vergangenen Jahren haben einige Fluggesellschaften ihre Flugverbindungen nach Lateinamerika ausgebaut. So sind auch mehrere attraktive Direktflüge dazu gekommen, die wir Ihnen hier vorstellen wollen.

Die meisten Direktflüge bietet die Lufthansa an. Ab Frankfurt fliegt sie täglich nach Mexiko Stadt, Bogotá, Sao Paulo, Rio de Janeiro und Buenos Aires. Zweimal pro Woche geht es nach San José in Costa Rica, dreimal nach Cancún sowie sechsmal nach Panama Stadt. Wer lieber von München aus startet, kann fünfmal pro Woche nach Mexiko Stadt und ab Dezember dreimal wöchentlich nach Sao Paulo reisen.

Auch die LATAM fliegt direkt nach Südamerika und zwar täglich nach Sao Paulo sowie derzeit sechsmal nach Santiago de Chile. Condor wiederum bietet tägliche Direktflüge von Frankfurt nach Cancún sowie ab November zweimal pro Woche auch ab München und zweimal pro Woche von Frankfurt nach San José an. Als vierte Fluggesellschaft mit Direktverbindungen ist dieses Jahr die Avianca mit ihren sechs wöchentlichen Flügen von München nach Bogotá hinzugekommen.

Auch ab der Schweiz wächst die Anzahl der Direktverbindungen, maßgeblich durch den Ferienflieger Edelweiss. Ab Zürich fliegt sie jeweils zweimal in der Woche nach Buenos Aires, Rio de Janeiro und San José, wobei für letzteres Ziel in den Wintermonaten November bis April ein zusätzlicher Tag pro Woche dazu kommt. Cancún wird dreimal pro Woche angeboten. Neben der Edelweiss bedient auch die Swiss Südamerika und zwar mit täglichen Flügen nach Sao Paulo.

Anreise nach Belize ohne Umsteigen in den USA

Bisher war das kleine mittelamerikanische Land von Europa aus nur schwierig zu erreichen. Die ohnehin schon wenigen Flugverbindungen führen in der Regel immer über die USA. Aufgrund der Flugzeiten ist dies auch mit mindestens einer Zwischenübernachtung (meistens auf dem Hinflug) zum Beispiel in Houston verbunden. Seit kurzem bietet aber die panamaische Fluggesellschaft Copa zweimal in der Woche Flüge von Panama Stadt nach Belize City an. Die Hauptstadt Panamas ist von Europa aus wiederum sehr gut angebunden zum Beispiel durch die Direktflüge der Lufthansa. So lässt sich die Anreise nach Belize nun auch mit einem attraktiven Stoppover-Programm in Panama aufwerten. Die Stadt hat neben dem weltberühmten Panama-Kanal noch weitere sehr interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Lassen Sie sich doch einfach von unseren Panama Reisen inspirieren.

Barockmusikfestival 2020 in Bolivien

Barockmusik in Bolivien? Das gibt es tatsächlich und zwar schon seit mehreren hundert Jahren.

Im späten 16. Jahrhundert kamen die Jesuiten auch nach Bolivien und gründeten circa ein hundert Jahre später insgesamt 10 Reduktionen in der Chiquitanía im bolivianischen Tiefland. Neben der eigentlichen Missionierung unterrichteten die Jesuiten die größtenteils indigene Bevölkerung aber auch in ganz unterschiedlichen Bereichen unter anderem auch im Umgang mit europäischen Musikinstrumenten. Die Musikbegeisterung war anscheinend so groß, dass der Schweizer Martin Schmid, der auch einige der berühmten Missionskirchen baute, mehrere Musikschulen gründete und den Indigenen den Instrumentenbau lehrte. Die Musik hat bis heute überlebt, auch dank eines zweiten Schweizers. Hans Roth restaurierte in den 1970iger Jahren viele der inzwischen verfallenen Reduktionen und entdeckte dabei auch tausende Notenblätter in den Missionskirchen, die inzwischen alle zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.

In diesen finden seit einiger Zeit auch wieder große Konzerte statt, bei denen die Musik von damals aufgeführt wird. Am 24.04.2020 ist es wieder soweit und innerhalb von 10 Tagen werden in Santa Cruz, sowie allen Missionsorten wie z.b. Concepción aber auch an anderen Orten der Chiquitanía Konzerte mit insgesamt mehr als 1.000 Musikern aufgeführt.

Wer eventuell schon immer einmal in diese noch relativ wenig aber umso faszinierendere Region Boliviens reisen wollte, hat nun also noch einen Anreiz mehr. Weitere finden Sie eventuell im Reisebericht von Christoph Radü.

In Bolivien tut sich aber noch mehr: direkt auf dem weltgrößten Salzsee der Erde, dem Salar de Uyuni, begrüßt seit März diesen Jahres eine spektakuläre Unterkunft ihre Gäste. Die Kachi Lodge ist kein Hotel im klassischen Sinne. Die 8 Luxury Domes, in denen die Gäste untergebracht sind, erinnern eher an eine Forschungsstation auf einem fremden Planeten, sind jedoch luxuriös ausgestattet. Zur Lodge gehört außerdem ein mehrfach ausgezeichnetes Restaurant. Um eventuell negative Auswirkungen möglichst gering zu halten, wurde viel Wert auf eine nachhaltige Energieversorgung und das Abwassermanagement gelegt. Die komplette Lodge wurde außerdem auf einer mobilen Holzplattform gebaut, sodass diese im Bedarfsfall relativ schnell abtransportiert werden könnte.

Nicaragua ist wieder eine Reise wert

Die Lage im mittelamerikanischen Nicaragua hat sich in den letzten Wochen beruhigt. Regierungskräfte haben wieder die Kontrolle über Städte und Stadtviertel übernommen, in denen die Opposition besonders viele Anhänger mobilisieren konnte. Neue Demonstrationen von Regierungsgegnern werden zumeist frühzeitig durch Einsatz der Sicherheitskräfte unterbunden.

Die Protestwelle hat sich im April 2018 an einer von der Regierung geplanten Rentenreform entzündet. Trotz Rücknahme der Reform sind die Proteste in den darauf folgenden Wochen weitergegangen. Sie richten sich direkt gegen Präsident Ortega und den autokratischen Regierungsstil seiner regierenden Sandinisten. Bei schweren Auseinandersetzungen, vor allem in einigen Stadtvierteln der Hauptstadt Managua, aber auch in Leon, Granada und Massaya sind seit April zahlreiche Menschen ums Leben gekommen.

In Reaktion auf die aktuelle Beruhigung der Lage haben die auswärtigen Ämter Deutschlands und der Schweiz die Sicherheitshinweis zu Nicaragua entschärft. Es fordert zwar bei Nicaraguareisen zu erhöhter Vorsicht auf, rät aber nicht mehr von Reisen ab.

Hotels und Restaurants öffnen nach und nach wieder und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten können besucht werden. Wir bieten daher für 2019 wieder Reisen nach Nicaragua an, beobachten die Entwicklung der innenpolitischen Lage aber weiterhin sehr aufmerksam und ergreifen – in Zusammenarbeit mit unserer langjährigen, lokalen Partneragentur vor Ort - bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen.

In den letzten Jahren hatten wir immer mehr Kunden, die das noch wenig bekannte Nicaragua besuchten. Die „Nicos“ freuen sich über die Touristen, von denen es dort – vor allem jetzt – noch recht wenige gibt. Oft wird Nicaragua als das „Costa Rica von vor 20 Jahren“ bezeichnet. In diesem Sinne empfehlen wir Ihnen ein Blick auf unser Nicaragua-Programm und freuen uns auf Ihre Anfrage.

Unsere Partneragenur in Costa Rica erhält erneut höchste Auszeichnung für nachhaltigen Tourismus

Nach 2 Jahren harter und zielgerichteter Arbeit wurde unserem Partner nun vom costaricanischen Tourismusinstitut ICT erneut das Zertifikat für nachhaltigen Tourismus in Costa Rica überreicht. Dank des fortlaufenden Engagements in Sachen Nachhaltigkeit erreichten sie 5 von 5 CST-Blättern, die bestmögliche Bewertung.

Doch was hat es mit den CST-Blättern auf sich?
CST ist spanisch für Certificado para la Sostenibilidad Turística, was auf deutsch Zertifikat für touristische Nachhaltigkeit bedeutet. Es ist ein Programm des ICT, entworfen, um Firmen im Tourismussektor gemäß dem Grad, zu welchem ihre Betriebsabläufe einem nachhaltigen Modell gleichen, zu kategorisieren und zu differenzieren. Als Nachhaltigkeit wird hier der Umgang mit natürlichen, kulturellen und sozialen Ressourcen angesehen. Dieser Umgang wird im physisch-biologischen Umfeld, im Umfeld des Dienstleistungsmanagements, im Bereich der Kunden und im sozioökonomischen Umfeld betrachtet. Die Bewertung erfolgt in einer fünfstufigen Skala, dargestellt als Blätter (vgl. turismo-sostenible.co.cr).

Was will die Agentur noch alles erreichen?
Das Niveau an Nachhaltigkeit will sie nicht nur halten, sondern weiter steigern. Die Agentur feilt, unter Einbindung des Personals, ständig daran, noch nachhaltiger zu werden. Als nächstes großes Ziel wird angestrebt, als Unternehmen CO2-neutral zu werden.

Chile, Sonnenfinsternisse und längere Saisonzeit in Patagonien

In Chile können, aufgrund seiner „verrückten“ Topografie (es ist das längste Land der Welt), sowohl 2019, 2020 als auch 2021 totale Sonnenfinsternisse beobachtet werden.
Am 02.07.2019 wird dieses besondere Naturschauspiel im Norden bei La Serena den Himmel verdunkeln, am 14.12.2020 weiter südlich, im Seengebiet bei Villarica oder Pucón und am 04.12.2021 in der Antarktis.
Hinsichtlich der hohen Nachfrage empfehlen wir eine möglichst frühzeitige Planung - für 2019 gibt es derzeit nur noch wenige Restplätze auf den speziellen Ausflugsprogrammen. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.

Bis vor kurzem haben viele Lodges und Hotels entlang der Carrertera Austral und in Südpatagonien gegen Ende März Ihre Pforten geschlossen. Da das Wetter oft bis in den April hinein recht stabil bleibt, der dortige Herbst farbenfroh leuchtet und die Nachfrage außerhalb der Hochsaison spürbar zunimmt, haben viele Hotels mittlerweile länger geöffnet. Gerne beraten wir Sie zu Reisen in diese Regionen auch außerhalb der Hochsaison.

Neue Besuchszeiten Machu Picchu, neue Gondel zur Stätte von Kuelap in Nordperu

Der Besuch der legendären Inkastätte von Machu Picchu ist nur noch halbtags möglich, entweder von 6.00-12.00 Uhr oder von 12.00-17.30 Uhr. Der erste Besuch muss mit einem Guide erfolgen (bei uns immer inklusive), ein möglicher zweiter Besuch (so wie bei unserer Reise Peru Intensiv vorgesehen) ist individuell möglich.

Das „Gegenstück“ von Machu Picchu in Nordperu, die Zitadelle von Kuelap, kann seit März 2017 mit einer Seilbahn, der ersten des Landes, erreicht werden. Die Fahrt in den modernen Panorama-Kabinen erspart einen längeren Fußmarsch und bietet tolle Blicke auf die umliegende Bergwelt.

Noch ist Nordperu fast ein Geheimtipp, es wird aber immer regelmäßiger nachgefragt. Bei Interesse empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere Reise Peru Intensiv (Süd- und Nordperu) oder die Auto/Hotel-Tour Selbstfahrerreise Nordperu.

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